Zusammen wohnen

WohnenDie meisten verliebten Paare hegen irgendwann den Wunsch, zusammen zu wohnen. Man möchte den Partner am liebsten jeden Tag um sich haben und neben ihm aufwachen, zumal man sowieso schon fast jede Nacht zusammen verbringt. Warum also nicht zusammenziehen, stellt sich schnell die Frage. Beim Zusammenziehen und -wohnen gibt es allerdings einige Dinge, die es zu beachten gibt.

Alltag im Vorfeld testen

Den Alltag gemeinsam zu testen, bedeutet, dass vorher schon einmal einige Tage zusammen verbracht werden, um das Zusammenleben auszuloten. Dies kann beispielsweise im Urlaub sein, aber auch wer eine Zeit lang beim anderen wohnt, erkennt, ob das Zusammenleben gut funktioniert. Zudem ist es durch Letzteres möglich, zu sehen, ob die verschiedenen Vorstellungen übereinstimmen, beispielsweise von Ordnung und Hygiene. Wer dies im Vorfeld prüft, kann sich ein gutes Bild machen, Konflikte vermeiden und die Chance für ein harmonisches Zusammenleben ermitteln. Wer hingegen das Zusammenziehen überstürzt, ohne vorher die Eigenheiten und Macken des anderen zu prüfen, riskiert eine Trennung.

Verteilung der Aufgaben

In jedem gemeinsamen Haushalt fallen natürlich auch Aufgaben an, die sinnvoll und fair verteilt werden müssen. Hierbei ist es empfehlenswert, sich an den jeweiligen Stärken und Schwächen von beiden zu orientieren. Der eine putzt vielleicht gern die Küche, während der andere sich lieber um die Wäsche kümmert. Nur wenn die Rollen klar verteilt sind, können Streitigkeiten und ständige Diskussionen vermieden werden. Gemeinsame Strukturen festigen die Basis der Beziehung und schaffen Sicherheit.

Ecken und Kanten des anderen akzeptieren

Wer bisher nur zeitweise zusammen war, da jeder noch für sich gewohnt hat, hat gewisse Eigenheiten des anderen vielleicht noch nicht festgestellt oder als störend empfunden. Wenn beide zusammen wohnen, ändert sich dies meist, denn dann werden gewisse Gewohnheiten plötzlich zum Streitpunkt, sodass sie das Zusammenleben schwerer machen. Es ist wichtig, die Ecken und Kanten zu respektieren und zu lernen, damit umzugehen. Es macht keinen Sinn, den anderen auf einmal ändern zu wollen, denn das wird nicht funktionieren. Jeder von uns hat Macken und Gewohnheiten. Wer dies bedenkt, hat es leichter, die des anderen zu akzeptieren.

Jeder benötigt Freiraum

Um das Zusammenwohnen angenehm zu gestalten, ist es wichtig, dem anderen Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten zu geben, damit er sich nicht eingeengt fühlt. Jeder braucht einfach mal nur Zeit für sich selber, beispielsweise durch Aktivitäten, die ohne den Partner erfolgen. Trotz Beziehung ist jeder immerhin noch ein eigenständiges Individuum, das sich nicht vom Partner abhängig machen sollte. Es ist jedoch ratsam, im Vorfeld mit dem anderen darüber zu sprechen, damit er sich nicht abgewiesen oder ausgeschlossen fühlt, sondern er versteht und weiß, dass er dies nicht persönlich nehmen muss. Die optimale Balance zwischen Nähe und Distanz ist sehr wichtig für eine harmonische und glückliche Beziehung.

Fazit

Dies waren die Tipps, wie das Zusammenwohnen funktionieren kann. Es gilt, wichtige Themen zu klären, bevor ein Paar zusammen zieht. Es gilt, auf den Partner Rücksicht zu nehmen, verständnisvoll miteinander umzugehen und Kompromisse zu finden, mit denen beide glücklich sind. Ein guter Ratschlag ist es auch, nicht zu vergessen, warum man zusammen gezogen ist, nämlich aus Liebe.