Zusammenziehen

zusammenziehenAls Paar zusammenziehen: von den ersten Schritten bis zum harmonischen Zusammenleben

Eine eigene gemeinsame Wohnung wird spätestens dann zum Thema von vielen Paaren, wenn man sich ein längeres Miteinander nicht nur vorstellen kann, sondern definitiv auch wünscht. Mehr Zeit miteinander zu verbringen, eine größere Wohnung aber auch mehr Verantwortung sind die Eckpfeiler des gemeinsamen Zusammenlebens. Für viele, vor allem junge Paare ist es zudem der letzte große Schritte zum Erwachsenwerden und in eine gemeinsame Zukunft.

Die ersten Planungen für eine gemeinsame Wohnung

Besonders bei jüngeren Paaren findet das erstmalige Zusammenleben im Regelfall in der ersten gemeinsamen Wohnung statt – später wird dann, vor allem wenn Nachwuchs ansteht, oft in ein Haus umgesiedelt. Viele Menschen sind sich aber immer noch sehr unsicher, wann denn der richtige Zeitpunkt gekommen ist und wie man dem Partner seine Pläne am besten unterbreitet. Dabei findet in der Regel kein “harter” Wandel statt. Viel mehr ist das Zusammenziehen ein schleichender Prozess, bei dem man sich immer mehr aneinander gewöhnt, da man eh schon viel Zeit miteinander verbringt – nur eben in bisher getrennten Wohnungen. Oft ist es dann eine Entscheidung des Komforts, die für beide Menschen Vorteile bietet. Nicht mehr muss man umständlich Sachen hin- und hertragen oder die gemeinsame Zeit auf zu wenig Fläche verbringen: mit dem Zusammenziehen kommt oft schließlich auch eine größere Wohnung, da die Miete fortan durch zwei geteilt werden kann.

Eine tatsächliche spontane Frage nach dem Zusammenziehen ist deshalb oft gar nicht notwendig. Viel mehr verspüren beide Menschen, dass es jetzt soweit ist den nächsten Schritt gemeinsam zu gehen. Aus ersten groben Gesprächen, wo Konkretes oft noch Mangelware ist, kommt es dann zu genaueren Plänen. Vielleicht sieht man im Internet zufällig eine Annonce für eine schicke Wohnung und zeigt diese dem Partner. Hier lässt sich schon sehr gut feststellen, ob beide für diesen Schritt bereit sind. Kam der Stein einmal ins Rollen, geht es für viele Paare recht schnell. Wichtig ist dennoch sich Zeit zu nehmen, und die Planungen genau zu erläutern.

Kompromisse, Einrichtung und Co.
zusammenziehen
Aus zwei Wohnungen wird dann eine Wohnung. Das heißt: Möbel werden umgezogen und müssen eventuell aufgeteilt werden. Bei gleichem Geschmack ist das recht einfach. Um die Anfänge des künftigen Zusammenlebens zu erleichtern, sollte jeder Partner zumindest einen Teil seiner Einrichtung mitnehmen können, wenn auch nur höchst selten ein exaktes 50/50-Verhältnis zustande kommt. Das ist aber auch in Ordnung, denn erfahrungsgemäß sind die Männer da relativ unkompliziert. Sie haben ihre eigenen Lieblingsstücke und sind damit zufrieden. Wie der Kleiderschrank oder der Nachttisch hingegen aussehen, ist für die Männerwelt in der Regel eher unbedeutend.

Auch Marotten und persönliche Vorlieben lassen sich nie völlig austreiben, man muss sich also erst einmal an das dauerhafte Aneinander gewöhnen und dabei Kompromisse vereinbaren. Mit mehr Wohnfläche ist das leichter als bei weniger Fläche. Idealerweise hat mindestens einer in der Beziehung ein separates Zimmer, wo man sich zurückziehen kann: beispielsweise ein Schmink- oder ein Fitnesszimmer.  So ergibt sich auch für die andere Person automatisch Freiraum. Beim Umzug helfen Freunde oder ein professioneller Spediteur. Ideal ist es natürlich, wenn die Wohnungsfristen zeitgleich enden. Mitunter ist es dennoch empfehlenswert den Umzug auf zwei Tage zu legen, um erst die Wohnung umzuziehen, wo mehr Möbel “mitgehen”.